Haushaltsbuch führen – so findest du versteckte Geldfresser im Alltag
Haushaltsbuch führen!? Also ganz ehrlich: Ich war ja lange Team „Ich hab das doch im Kopf“. Was da so an Einnahmen reinkommt und an Ausgaben rausgeht – das weiß ich doch ungefähr… dachte ich zumindest. 🙈
Bis zu dem Monat, in dem ich gefühlt kaum was gemacht habe – und trotzdem war das Konto wieder leer. Und ich dachte nur: Hä?!
Seitdem schreib ich’s auf. Und plötzlich fällt einem auf, wie viel Geld einfach so durchflutscht. Nicht wegen der Miete oder dem Wocheneinkauf – sondern durch die kleinen Dinge, die man gar nicht mehr merkt.
Deswegen: Wenn du auch mal wissen willst, wo dein Geld wirklich bleibt (und nicht auf Kaffee und Hoffnung setzen willst), dann schnapp dir jetzt diesen Guide. Ohne langweiligen Finanzkram, dafür mit viel Alltag, ein bisschen Spaß und jeder Menge „Aha“-Momenten 😉
📆 Schritt 1: Was willst du eigentlich rausfinden?
Bevor du jetzt anfängst, jeden Kassenzettel abzuheften – mach dir kurz klar, was du überhaupt wissen willst:
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Geht’s dir um mehr Überblick?
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Möchtest du Sparpotenzial entdecken?
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Oder willst du einfach mal schwarz auf weiß sehen, wohin das Geld fließt?
Je klarer dein Ziel, desto einfacher wird dein Haushaltsbuch.
Kleiner Tipp: Am Anfang einfach mal draufschauen, wo das Geld im Alltag versickert. Nicht gleich alles perfekt machen – sondern anfangen. 😊
🔹 Schritt 2: Einfach halten. Wirklich.
Du brauchst keine Excel-Tabelle mit Farbcode und Pivot-Tabelle.
Mach’s dir einfach:
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Einnahmen: Gehalt, Kindergeld, Nebenjob, alles was reinkommt
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Fixkosten: Miete, Strom, Internet, Versicherungen etc.
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Variable Kosten: Supermarkt, Drogerie, Kleidung, Freizeit
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Spontankäufe & Kleinkram: Die Kategorie, die spannend wird 😉
Ob du’s lieber auf Papier schreibst, in einer App tippst oder dir was Hübsches in Canva bastelst – Hauptsache, du startest.
💡 Schritt 3: Die kleinen Dinge, die richtig ins Geld gehen (die aber kaum einer aufschreibt)
Das ist der Teil, bei dem’s meistens spannend wird. Denn die echten Geldfresser sind oft gar nicht groß. Sondern nervig regelmäßig.
🍔 Spontankäufe beim Bäcker oder Kiosk
Nur mal kurz ein Croissant geholt? Und ein Saft für unterwegs? Macht schnell mal 50–80 € im Monat – ohne dass du’s merkst.
📦 Mini-Bestellungen online
„Nur 14,99 €, ach komm.“ Ja… aber fünfmal im Monat. Du weißt, was ich meine.
🍟 Lieferdienst-Extras
Nicht das Essen selbst – sondern: Liefergebühr, Trinkgeld, Extra-Soße, Mindestbestellwert überbrücken mit irgendwas, das du gar nicht wolltest.
🎵 Abo-Fallen
Noch eine App. Noch ein Streamingdienst. Kinderlernspiele mit Jahresabo. Und keiner nutzt’s wirklich. 🙄
🛒 Supermarkt-Kleinkram
Du wolltest eigentlich nur Brot. Und gehst raus mit Brot, einem neuen Duschgel, zwei Riegeln und einem Einhorn-Aufkleberheft.
🔁 Rücksendungen vergessen
Online bestellt, nicht gepasst – Rücksendefrist verpasst. Geld weg, Teil bleibt. Nicht optimal 😅
💳 Kontaktlos zahlen – aber ohne Überblick
Gerade im Alltag geht da schnell was durch, ohne dass du’s bewusst merkst. Kleine Beträge, aber viele.
Wenn du diese Kategorie regelmäßig mitschreibst, hast du schon nach zwei Wochen den ersten „Aha!“-Moment.
🧳 Schritt 4: Drei Wege, wie du ein Haushaltsbuch führen kannst (je nach Laune und Zeit)
📓 1. Das schnelle Notizbuch
Einfach ein kleines Buch auf dem Nachttisch. Jeden Abend kurz:
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Was hab ich heute ausgegeben?
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War das nötig?
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Muss ich was umbuchen?
Dauert keine 5 Minuten.
📱 2. Per App (wenn du dein Handy eh immer in der Hand hast)
Apps wie Finanzguru oder Money Manager machen’s super easy. Manche erkennen sogar automatisch, was wofür war.
Gut für alle, die keinen Nerv auf Schreiben haben – aber trotzdem wissen wollen, was Sache ist.
🎨 3. Mit einer Canva-Vorlage (für alle, die’s hübsch wollen)
Wenn du visuell tickst, bastel dir eine Monatsübersicht. Ich hab da was vorbereitet – mit Kategorien, Zielen, Abo-Check, und Platz für Gedanken.
Schreib mir kurz – dann schick ich’s dir zu 💌
Das meiste Geld geht für Energie drauf
In den meisten Haushalten lassen sich bei Strom & Gas 200-600€ oder sogar mehr im Jahr einsparen. Wir checken deinen Tarif für 0€ und schauen, wie viel du aktuell zu viel zahlst und zeigen dir, wie du das Geld zukünftig einsparst.
🚫 Die typischen Fehler – und wie du sie vermeidest
❌ Zu kompliziert starten
Wenn du erstmal zehn Kategorien brauchst, eine Farbcodierung und Tageszeiten notierst… nope. Keep it simple.
❌ Jeden Cent aufschreiben wollen
Wenn du erstmal zehn Kategorien brauchst, eine Farbcodierung und Tageszeiten notierst… nope. Keep it simple.
❌ Dich mit anderen vergleichen
Was bei jemand anderem funktioniert, muss nicht dein Weg sein.
❌ Ziel vergessen
Ohne Ziel ist’s wie Autofahren ohne Navi. Wohin willst du eigentlich?
👨👩👧 Haushaltsbuch als Familie nutzen
Es bringt richtig viel, wenn ihr als Familie gemeinsam draufschaut. Ohne Druck. Einfach offen und neugierig:
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Was geben wir wofür aus?
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Was wollen wir uns vielleicht sparen – oder bewusst leisten?
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Gibt’s Kategorien, wo wir unnötig Geld raushauen?
Das geht auch ganz ohne Diskussionen – mehr wie ein Mini-Meeting mit Kakao 😄
✨ Bonus-Routine für jede Woche
Wenn du das Ganze ein bisschen in deinen Alltag einbauen willst:
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Montag: Abos und Fixkosten checken
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Mittwoch: Einnahmen und Geldeingänge notieren
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Freitag: Was war diese Woche vielleicht überflüssig? Oder was war gut geplant?
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Sonntagabend: Kurzer Rückblick + Vorschau auf nächste Woche
Reicht total, wenn du dir dafür 10–15 Minuten nimmst. Besser als jeder Sparkurs, versprochen!
❓ Q&A: Typische Fragen zum Haushaltsbuch führen
Muss ich das für immer machen?
Nein. Aber ein paar Monate helfen dir, Muster zu erkennen. Danach reicht oft ein monatlicher Check.
Was ist, wenn ich mal einen Tag vergesse?
Dann mach am nächsten einfach weiter. Niemand ist perfekt, auch dein Haushaltsbuch nicht.
Wie motiviere ich mich, dranzubleiben?
Mach dir sichtbar, wofür du’s tust. Ein Sparziel, ein Wunsch, mehr Sicherheit. Oder einfach weniger Stress am Monatsende.
Muss ich alles bis auf den Cent auflisten?
Nur, wenn du’s willst. Es reicht oft, Kategorien grob zu tracken – z. B. „Lebensmittel diese Woche: ca. 95 €“.
Wie teile ich es am besten mit meinem Partner?
Vielleicht als wöchentliche Kaffee-Session? Ohne Vorwürfe, einfach mit Interesse. Ihr seid ein Team. ❤️
❤️ Fazit: Ein Haushaltsbuch ist kein Verzicht – es ist Freiheit
Du siehst, wo dein Geld hingeht. Du weißt, was möglich ist. Und du merkst plötzlich: „Hey, ich hab viel mehr Kontrolle, als ich dachte.“
Es geht nicht darum, sich alles zu verbieten. Sondern bewusst zu entscheiden, wofür du dein Geld wirklich einsetzen willst.
Und dafür ist ein Haushaltsbuch einfach Gold wert.
Wenn du starten willst: Fang klein an. Aber fang an. 😘
📬 P.S.:
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Denn smarte Haushaltsplanung hört nicht beim Duschgel auf 😉



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